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Das Boxervirus infizierte mich bereits im Jahre 2003. In diesem Jahr zogen gleich zwei Babys ein – mein Mädchen Kira und mein Nando. Mit ihnen machten ich meine ersten Schritte in Sachen Hund und Hundeerziehung. Letzteres gestaltete sich besonders bei Nando schwierig. Er war ein absolutes Temperamentsbündel, wie es sich für einen ordentlichen Boxer gehört. Ich merkte schnell, dass ich in der “normalen” Hundeschule nicht weiter kam. So kam ich zum Boxerklub.

Aus dem Ziel ”ein bisschen” Gehorsamsübungen zu machen, wurde schnell mehr. Ich lernte viel über die Ausbildung der Boxer: Fährte, Unterordnung und Schutzdienst. Die Leidenschaft war geweckt und beide Hunde absolvierten recht schnell ihre Begleithundeprüfung.
Mit der Zeit tauchte ich auch in die Materie Zucht und Ausstellung ein und knüpfte Kontakte zu anderen Boxerleuten, kurzum: ”mich hatte es voll erwischt”.

Nach den Jahren kam in mir der Wunsch auf, einmal eine eigene Zucht aufbauen zu wollen. Im Frühjahr 2007 zog Hadiya von der Goldstadt ein und stellte mein Leben auf den Kopf. Die beiden Großen und das Baby wurden schnell zu einem super Team. Vor allem Hadiya und Nando waren unzertrennlich.
Das ‚kleine Mädchen‘ machte mir auch in der Ausbildung von Anfang an viel Freude. Sie ist sehr arbeitsfreudig und lernwillig. Wir legten gemeinsam ZTP / AD, BH und zahlreiche VPG bzw. IPO-Prüfungen ab. Gekrönt wurde alles durch die Körung, die sie mit Bravour bestand.

Den Zwinger “vom Nibelungenland” gründete ich im Frühjahr 2008.

Im Jahr 2010 fiel mein A-Wurf und im Januar 2013 der B-Wurf. Hadiya war eine vorbildliche Mutter, die voll und ganz in ihrer Rolle aufging. Die B’s hat Alwin maßgeblich mit geprägt. Er war ein wunderbarer großer Bruder, der seine Geschwister mit Inbrunst Tag für Tag bespaßte.

©2017
Ann-Kathrin Weber